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Über uns

 

Vorstand der Deutsch-Polnischen Gesellschaft für Seelische Gesundheit

 

Vorsitzender: dr Elmar Spancken, Mönchengladbach

Stellvertretender Vorsitzender: dr Łukasz Cichocki, Kraków

Sekretär: dr Ralf Aßfalg, Zwiefalten

                 dr Artur Kochański, Lublin

                 

 

Rechnungsführer: Karl-Peter Röhl, Bedburg-Hau
                             dr Jerzy Kubiak, Kraków

                

 

 

Vorstand (Deutschland):

dr Niels Pörksen, Bielefeld
dr Bernd Meißnest
dr Rudolf Metzger, Bad Schussenried

dr Helena Lacki, Kaarst

dr Werner Schütze, Berlin

Daniela Brandtner, Bielefeld

Jolanta Weglowski, Attenweiler

 

Vorstand:(Polen): 

Prof. dr hab. Maria Załuska, psychiatra, Warszawa

Prof. dr hab. Józef K. Gierowski, Kraków
mgr Elżbieta Maludzińska, Bydgoszcz

Prof. Marcin Ziółkowski, Bydgoszcz
dr Arkadiusz Kiełpiński, Padeborn
mgr Krzysztof Nazimek, Opole

dr Maria Waloszek-Brzozoń, Opole


Revisionskommission:
dr Ralf Seidel, Mönchengladbach
dr Stefan Rickens,
dr Piotr Błądziński, Kraków
dr Marta Cichońska, Kraków




 

Was will die Deutsch-Polnische Gesell­schaft für seelische Gesundheit ?

 

Begegnung und Verständigung zwischen Polen und Deutschen

Die Gesellschaft verfolgt das Ziel, die Beziehungen zwischen der polnischen und deutschen Psychiatrie in vielen Gebieten partnerschaftlich zu entwickeln und zu festigen. Durch viele persönliche Begegnungen, insbesondere bei den jährlichen Tagungen soll ein intensiver Austausch stattfinden, der auch den Austausch über gegenseitige Vorurteile und Tabubereiche einschließt.

 

Gemeinsame Entwicklung einer menschenwürdigen Psychiatrie

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft für Seelische Gesundheit e.V. fühlt sich gerade auch wegen des Missbrauchs der Psychiatrie im Nationalso­zialismus der Entwicklung einer menschenwürdigen Psy­chiatrie verpflichtet. Die Achtung der Würde, des Willens und der Individualität der Psychiatrie-Erfah­renen ist wichtiges Leitziel. Der Verwirklichung dieser Ziele dient der Austausch zwischen Psy­chiatrie-Erfahrenen, Angehörigen und Profes­sionel­len auch bei den Partnerschaftsbesuchen. Die Gesellschaft fördert die Entwicklung der gemeindenahen Psychiatrie in Deutschland und Polen, die sich an einer individuellen, personenzentrierten Versorgung der psychisch Kranken orientiert. Die Gesellschaft fördert die Entwicklung verschiedener Strukturen der Hilfe und Unterstützung für psychisch Kranke und ihre wissenschaftliche Auswertung sowie die Reflexion über die gesellschaftlichen und kulturellen Abhängigkeiten psychiatrischen Denkens und Handelns und ihre ethischen Aspekte.

Gestaltung von Kontakt und Kooperation un­ter Einbeziehung aller in der Psychiatrie täti­gen Be­rufsgruppen

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft für Seelische Gesundheit e.V. setzt sich dafür ein, allen Berufsgruppen die Chancen für einen gegenseiti­gen Austausch zu ermöglichen. Berufs- und Aufga­ben­profil sind häufig in den beiden Ländern sehr unter­schiedlich und Anlass für Diskussionen über das je­weilige Selbstverständnis und die Möglich­keiten der Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams. Die existenzielle und tragfähige Basis der Partnerschaf­ten sind die in der Psychiatrie größte Berufsgruppe der Krankenpflegekräfte.

Gestaltung von Kontakt und Kooperation in Partnerschaften

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft für Seelische Gesundheit e.V. ist die größte Gesell­schaft mit bilateralen Partnerschaften zwischen psy­chiatrischen Kliniken und psychiatrischen Ein­richtun­gen in Europa. Die zur Zeit ca. 50 Partnerschaften ermöglichen den jeweili­gen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den regelmäßi­gen Austausch miteinander, Kooperation zu verschie­denen Themen und die Initiierung von Projekten zur Verbesserung der Situation in den Klini­ken oder Ein­richtungen. Die Entwicklung gemeinsamer grenzüberschreitender Zielvorstel­lungen hat Modellcharakter für die Entwicklung einer Europäi­schen Psychiatrie.

 

Wie arbeitet die Deutsch-Polnische Gesell­schaft für seelische Gesundheit?

 

Die Gesellschaft veranstaltet Symposien und Ta­gun­gen, die im jährlichen Wechsel in Polen und in Deutsch­land stattfinden, organisiert Austauschpro­gramme und Besuchsreisen für Beschäftigte in der Psychia­trie und Begegnungen für Patienten und An­gehö­rige.

 

Eine besondere Rolle kommt den Partnerschaften zwischen Einrichtungen (Krankenhäusern und an­deren Institutionen) zu, die der intensiven persönli­chen Begegnung, dem Austausch von Mitarbeitern, der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung, der Reali­sierung gemeinsamer Reformprojekte und der ge­meinsamen Fortbildung dienen. Daneben regt sie gesellschaftspolitische Reformen zur Verbesserung der Versorgung psychisch Kran­ker in beiden Ländern an und wirkt beratend bei Forschungsvorhaben mit. Dazu hat die Gesellschaft Sektionen für Arbeiten und Wohnen der psychisch Kranken, Forschung und Fortbildung und eine deutsch-polnische Exper­ten­kommission für die Reform der psychiatrischen Ver­sorgung eingerichtet.

 

Zur Verwirklichung ihrer Ziele gibt die Deutsch-Polnische Gesellschaft für Seelische Gesundheit die Zeitschriften „Dialog“ und "Dialog.Aktuell" heraus, die in deutscher und polnischer Sprache erscheinen.

 

Wie ist die Deutsch-Polnische Gesell­schaft für Seelische Gesundheit ent­standen ?

Die deutsche und polnische Psychiatrie haben viele historische Verbindungen, positive und negative. Zu den schlimmsten Ereignissen ge­hört der deutsche Vernichtungsfeldzug gegen Polen im 2. Weltkrieg und die Ermordung polnischer psy­chisch Kranker und ihrer Betreuer, Ärzte und Pfle­gepersonen, durch Wehrmacht und SS und das Eu­thanasieprogramm gegen deutsche psychisch Kranke.

 

Seit 1986 stellen sich psychiatrisch Tätige in Polen und Deutschland der gemeinsamen Geschichte. Es bewegt sie die Verantwortung um die Sorge für die Schwachen und Benachteiligten in unseren Gesell­schaften und der Wunsch, von einander zu lernen und gute Nachbarschaft zu pflegen.

 

Menschliches Engagement, persönliche Begegnun­gen, Überwindung von Ressentiments und Suche nach dem Verbindenden in der Zusammenarbeit deutscher und polnischer Psychiater führte am 26.Oktober 1989 zur Gründung der Deutsch-Polni­schen Gesellschaft für Seelische Gesundheit e.V. in Münster.

 

Mitglieder

 

Die über 500 Mitglieder leben in beiden Ländern. Es sind Frauen und Männer aus allen in der Psychiatrie tätigen Berufsgruppen:

  • Plfegepersonal
  • Ärzte
  • Psychologen
  • Sozialwissenschaftler
  • Ergotherapeuten
  • Sozialarbeiter
  • Verwaltungsmitarbeiter
  • Gesundheitspolitiker

Sie arbeiten in den verschiedensten Einrichtungen der psychiatrischen Versorgung: Großkrankenhäuser, Hochschulkliniken, Fachabteilungen, Ambulanzen, Heime, kommunale Versorgungsnetze und Verwaltungen.

 



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Für Ihre Unterstützung danken wir.

 
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